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🔥 Creator Economy 2026, 📲 IG & LinkedIn mit neuen Features, 🇪🇺 Musk vs EU

Das sind die Creator Trends für 2026, Instagram testet Early Access Feature, LinkedIn launcht neue Ads und Musk eskaliert im Streit mit der EU.

Übrigens: Für das beste Lese-Erlebnis, empfehle ich euch immer oben rechts auf “read online” zu klicken oder auf “Inhalte direkt laden” (Nur im E-Mail Postfach).

🎄 INFO: Der cmd+M Newsletter geht in eine 2-wöchige Weihnachtspause weil ich ganz ehrlich nicht mal meinen eigenen Newsletter über die Feiertage öffnen würde lol. Die erste Pause nach 45 Wochen!

Außerdem erscheint der Newsletter in den ersten zwei Januar-Wochen ausnahmsweise dienstags statt donnerstags. Ab dem 22. Januar geht’s dann wieder ganz normal donnerstags weiter.

DANKE FÜR EUREN GANZEN SUPPORT DIESES JAHR 🫶

Welcoooome back zur neuen Ausgabe des cmd+M Newsletters! Schön, dass du wieder (oder neu) hier bist. Diese Woche haben wir rund 70 neue Lesende in der Gang. Love it! 🤩

Bevor wir mit den News loslegen: Falls ihr euch erinnert, wir hatten vor ein paar Wochen kurz darüber gesprochen, wie Coca-Cola auch dieses Jahr wieder einen KI-generierten Winter-Werbespot gelauncht hat – trotz zahlreicher Beschwerden und einem Shitstorm im letzten Jahr.

McDonald's scheint sich gedacht zu haben: „Diesen Shitstorm wollen wir auch!“ und hat ebenfalls einen KI-generierten Weihnachtsspot veröffentlicht. Anders als Coca-Cola haben sie sich allerdings so über den Backlash erschrocken, dass sie den Spot recht schnell wieder von YouTube entfernt haben.

Liebe es, wenn Marken sich vorher nicht mit möglichem Backlash beschäftigen
und dann nicht mal zu ihrer Entscheidung stehen.

Den Spot könnt ihr hier sehen:

Persönlich finde ich den Spot aber auch sehr schwach. Der Coca-Cola-Spot sieht zwar auch nicht viel besser aus, allerdings schreit die Bildsprache zumindest nach Coca-Cola. McDonalds hat hier wirklich komplett ihren Look & Feel fallen gelassen.

Najaaaa so viel dazu. Legen wir los mit den neusten News aus Marketing, AI, Tech und dem Internet. Heute bisschen mehr Inhalt als sonst. Viel Spaß bei der Ausgabe 🫶

Die heutige Ausgabe hat 2515 Wörter. Du brauchst ungefähr 14 Minuten, um alles zu lesen. Und wenn du länger brauchst, lies schneller. LG 😛 

Die heutigen Themen:

(In Gmail funktionieren die Anchor-Links leider nicht, sooorry)

Top Story

🍿 KI-Snacks

Die KI-News-Welle lässt nicht nach. Hier die KI-News der Woche. Wie immer kurz & knapp für dich zusammengefasst. Heute sogar noch knackiger als sonst. Let’s go!

📊 ChatGPT stagniert, Gemini boomt
ChatGPT kommt weltweit auf rund 810 Mio. Nutzende im Monat (+6 % seit August), während Googles Gemini mit Android-Integration und Bild-KI („Nano Banana“) um 30 % zulegt. Der direkte Zugriff über Android und das neue Bildmodell bescheren Gemini ein Rekordwachstum. Mehr hier.

🚀 GPT‑5.2 vor dem Launch
OpenAI reagiert mit einem „Code Red“ und zieht GPT‑5.2 noch diese Woche vor, um Googles übermächtigem Gemini 3 entgegen zu treten. Sam Altman hat Nebenprojekte auf Eis gelegt und alle Ressourcen auf Performance getrimmt, nachdem Gemini ChatGPT in zentralen Benchmarks abgehängt hat. Mehr hier.

🕶 Google plant KI-Brille
Und Google macht weiter und greift 2026 mit eigenen Smart Glasses an, die von Anfang an auf Gemini setzen. Geplant sind zwei Modelle. Eins mit Display im Brillenglas, eins nur mit Audio. Google legt sich also nicht nur mit OpenAI an, sondern nun auch noch mit Mark Zuckerbergs AI-Brillen. Mehr hier.

🏭 AWS bringt „AI Factories“
Amazon stellt mit AWS jetzt KI-Fabriken direkt in Kundendatenzentren bereit. Komplett verwaltete Racks mit NVIDIA-GPUs, Trainium-Chips und KI-Services wie Bedrock laufen beim Kunden vor Ort, für mehr Datenhoheit bei Unternehmen und Behörden. Ein Konzept was insbesondere in Deutschland anklang finden könnte. Mehr hier.

🔄 Aleph Alpha vor Umbau
Die Heidelberger KI-Firma steht vor einem großen Umbau: Rund 10 % der Belegschaft gehen, der neue Fokus liegt auf „souveränen“ KI-Lösungen für Staat und Verwaltung. Treiber ist die Schwarz-Gruppe (Lidl), die die Mehrheit hält. Mehr hier.

📉 Beratungen sparen sich die Junior-Consultants
Wie auch viele Tech-Firmen, bremsen nun auch Consultingunternehmen vermehrt ihre Einstellungspläne: KI ersetzt zunehmend Junior Consultants. PwC kündigt an, künftig ein Drittel weniger Absolvent:innen einzustellen. Das klassische Karrieremodell der großen Consulting-Firmen gerät somit ins Wanken. Mehr hier und hier.

🤥 79 % faken ihr KI-Wissen
Bei den CleverMangos gelesen: Eine Studie zeigt, vier von fünf Fachkräften geben an, ihr KI-Know-how regelmäßig aufzubauschen. Besonders stark übertreiben es Führungskräfte. 91 % der C‑Level-Manager, schmücken sich mit AI-Skills die sie gar nicht besitzen. Mehr hier.

🏆 „KI‑Ära“ ist Wort des Jahres
Die Gesellschaft für deutsche Sprache kürt „KI-Ära“ zum Wort des Jahres 2025. Künstliche Intelligenz präge Gesellschaft und Wirtschaft so stark, dass von einem epochalen Wandel gesprochen wird. Mehr hier.

What Else

📲 Instagram testet “Early Access” Feature

Instagram testet aktuell ein neues Format: Early Access Reels, die zunächst nur von Followern gesehen werden können, bevor sie später öffentlich werden.

Wer nicht folgt, sieht nur ein verschwommenes Vorschaubild mit Countdown, inklusive Follow-Button.

Quelle: Lindsey Gable auf Threads // Eigene Darstellung

Für Marketer ist das ein potenzieller Game Changer: Promos, Produktlaunches oder Teaser lassen sich künftig gezielt an die Community ausspielen, um Follower-Wachstum, Loyalty und exklusive Previews smarter zu verzahnen.

Die Funktion baut auf der im Mai veröffentlichten “lockable Reels” Funktion auf, ist nun aber mehr auf Wachstum statt nur Exklusivität ausgelegt durch den zusätzlichen Follow-Button.

 Zwei weitere Updates im Schatten des Tests:

1️⃣ Öffentliche Instagram Stories lassen sich ab sofort auch ohne Markierung teilen. Könnte ein Reichweitenbooster für Brands und Creator werden. Mehr hier.

2️⃣ Gleichzeitig sorgt Meta mit KI-generierten SEO-Titeln in der Google-Suche für Kritik, da Inhalte automatisch umformuliert und teils entstellt werden. Und das alles, wer hätte es gedacht, ohne Wissen der Nutzer:innen. Mehr hier.

👉️ Mehr zum Thema Exklusiv-Launches gibt es bei SocialMediaToday

🧠 LinkedIn launcht neue Ads: Reserved Placements & Ad-Personalisierung

LinkedIn launcht gleich mehrere neue Ad-Formate, die B2B-Marketer:innen helfen sollen, Brand Awareness effizienter und skalierbarer zu pushen.

Im Zentrum steht das neue Format "Reserved Ads", das dir die erste Anzeigenplatzierung im Feed sichert – vergleichbar mit „First View Ads“ auf anderen Plattformen.

Marken sichern sich so maximale Aufmerksamkeit, planbare Sichtbarkeit und einen größeren Anteil der Top-of-Feed-Impressions. Ideal für Thought Leader Ads, Launches oder Branding-Kampagnen. Weniger geeignet für Demand Generation.

Zusätzlich führt LinkedIn eine automatische Ad-Personalisierung ein. Finde ich persönlich sehr spannend.

Werbeanzeigen können jetzt dynamisch individualisiert werden. Etwa durch Jobtitel, Branche oder Firmennamen. So fühlen sich Botschaften relevanter an und treffen zielgenauer ins Interesse der jeweiligen Zielperson. Hier ein Beispiel von LinkedIn:

Quelle: LinkedIn for Marketing Blog // Eigene Darstellung

KI-gestützte Ad Variants und das kommende Feature „Flexible Ad Creation“ vereinfachen zudem die Content-Produktion: Mehr Varianten, schnellere Tests, bessere Performance (so zumindest LinkedIn).

Fazit: LinkedIn bringt frischen Wind ins B2B-Ad-Game und gibt dir mehr Kontrolle über Sichtbarkeit, Relevanz und Skalierung.

📺 MagentaTV öffnet exklusives WM-Inventar für Programmatic Ads

Pünktlich zur FIFA Weltmeisterschaft 2026 macht MagentaTV ernst: Erstmals können Werbetreibende die TV-Umfelder des Telekom-Streamingdienstes programmatisch buchen.

Möglich wird das durch eine neue AdTech-Infrastruktur und die Zusammenarbeit mit SSP-Partner Equativ. Unternehmen können so zielgenau im Umfeld von 104 WM-Spielen (darunter 44 exklusiv auf MagentaTV) werben, inklusive ganztägiger Live-Strecken mit hoher Aufmerksamkeit.

Neben dem Sport-Fokus baut MagentaTV ab Dezember ein breites Portfolio an FAST-Channels in Bereichen wie Film, Doku, Entertainment und Lifestyle aus. Perfekt, um Streaming-Zielgruppen auch abseits des Live-Events zu erreichen.

Für Marken bedeutet das: Kombination aus klassischer TV-Wirkung und programmatischer Präzision, mit Zugriff auf Telekom-Daten und vielfältige Werbeformate von CTV-Spots bis Sponsoring.

👉️ Mehr dazu bei Telekom, Meedia oder DWDL Media Update

🇪🇺 Musk vs. EU – Wenn der reichste Mann der Welt zur Gefahr für die Demokratie wird

Wir haben schon länger nicht mehr über Elon Musk geredet. Tatsächlich ist es hier deutlich ruhiger um ihn geworden nach seinem Rückzug aus der Regierung. Gut für mein Gemüt, schlecht für die Stories.

Denn für alle die damals noch nicht dabei waren: Ich bin Musk-Hater der ersten Stunde und insbesondere Anfang des Jahres gabs hier eeeinige Stories zu ihm.

Fangen wir mal von vorne an: Die EU hat erstmals ein Bußgeld gegen X (ehm. Twitter) auf Grundlage des Digital Services Act verhängt. 120 Millionen Euro für drei konkrete Verstöße:

  • Irreführende „Verified“-Häkchen, die keine echte Identitätsprüfung beinhalten

  • Mangelnde Transparenz im Werbenetzwerk

  • Blockierter Datenzugang für Forschende, obwohl dieser gesetzlich vorgeschrieben ist

➡️ Musks Reaktion: Konfrontation statt Kooperation

Statt nachzubessern, reagierte Musk mit einer massiven Eskalation:

  • Er forderte öffentlich die „Abschaffung der EU“.

  • Er behauptete, die Strafe richte sich „auch gegen ihn persönlich“ und kündigte „Reaktionen gegen einzelne Verantwortliche“ an.

  • Er sperrte den Anzeigen-Account der EU-Kommission auf X.

  • Unterstützt wurde er u.a. von Trump und US‑Außenminister Rubio, die die Entscheidung als „Angriff auf US‑Tech“ bezeichneten.

Statt sich also an EU-Recht zu halten, startet Musk seinen altbekannten Kulturkampf und wird dabei unterstützt von Trump, Rubio und der libertären Rechten.

Der Fall zeigt einmal mehr: Musk interessiert sich nicht für „Free Speech“ oder Bürgerrechte, sondern nur für den Schutz seiner wirtschaftlichen Interessen. Sobald Regulierung droht, ruft er seine Community zum Widerstand auf.

Für die EU geht es dagegen um digitale Souveränität: Kann Europa durchsetzen, dass globale Plattformen rechtsstaatlichen Standards folgen?

Die nächsten drei Monate werden darüber entscheiden, ob X einlenkt oder ob die EU die härtesten Sanktionen ihrer digitalen Gesetzgebung zum ersten Mal anwenden muss.

Und wenn Musk weiter eskaliert? Dann ist ein EU-weites Verbot der Plattform kein Tabubruch, sondern eine längst überfällige Konsequenz.

👉️ Mehr dazu gibt es bei Handelsblatt, taz und besonders lesenswert im Doppelgänger Update

👋 That’s a wrap! 👋

So schnell gehts! Aber nicht traurig sein. Wir sehen uns nächsten Donnerstag schon wieder. Versprochen!

Ich würde mich mega freuen, wenn ihr mir ein kleines Feedback zukommen lasst. Schreibt mir dafür auf LinkedIn oder antwortet einfach direkt auf diese E-Mail.

Bis dahin GaliGrü und bis nächste Woche! 😇

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Ihr wisst es. Der Anfang als kleiner Creator ist nicht immer leicht. Ihr würdet mich mega unterstützen, wenn ihr den Newsletter unten über den Button teilt, euren Kollegen direkt weiterleitet oder einfach auf meine LinkedIn-Posts reagiert. LIEBE!

h

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