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Helloooo Friends & willkommen zur neuen Ausgabe des cmd+M Newsletters! 🀩

Im Intro habe ich heute gute Nachrichten aus der shady Welt des Internets.

Kennt ihr diese Seiten, auf denen ihr in eurem Browser auf den ZurΓΌck-Button klicken wollt, aber nichts passiert oder die aktuelle Seite sich einfach neu ΓΆffnet? Manchmal wird man auch zu einer komplett anderen Seite weitergeleitet oder ihr bekommt nicht gewollte Ads zu sehen.

Diese Praktik nennt sich β€œBack button hijacking”. πŸ₯·

Google hat da so gar kein Bock mehr drauf und wertet solche Seiten in Zukunft als Spam, wodurch diese merklich im Search-Ranking abgewertet werden sollen. Alle Seiten, die solche Methoden einsetzen, haben nun 2 Monate Zeit, dies zu Γ€ndern πŸ‘‡

Bitte drückt nicht den Zurück-Button, denn wir legen jetzt los mit den neusten News aus Marketing, Tech, KI und dem Internet. Viel Spaß bei der Ausgabe 🫢

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Die heutige Ausgabe hat 1922 WΓΆrter. Du brauchst ungefΓ€hr 10 Minuten, um alles zu lesen. Und wenn du lΓ€nger brauchst, lies schneller. LG πŸ˜›

⏰ Die heutigen Themen:

(In Gmail funktionieren die Anchor-Links leider nicht, sooorry)

Top Story

🍿 KI-Snacks

Die KI-News-Welle ist mal wieder am Rollen. Hier die KI-News der Woche. Wie immer kurz & knapp fΓΌr dich zusammengefasst. Let’s go!

πŸ›‘οΈ Claude Mythos & Project Glasswing
Anthropics neues Modell Claude Mythos entdeckt autonom Sicherheitslücken. Darunter Bugs, die teils über 20 Jahre unentdeckt waren, und kann daraus direkt Exploits bauen. Statt eines âffentlichen Launches startet Anthropic mit Project Glasswing einen exklusiven Zugang für rund 40 große Tech- und Infrastruktur-Player, um Systeme zuerst defensiv abzusichern. Mehr hier.

πŸ’° Anthropic erstmals mehr Umsatz als OpenAI
Anthropic erreicht erstmals eine hΓΆhere annualisierte Umsatzrate als OpenAI und positioniert sich klar im Enterprise-Segment. AuffΓ€llig sind die deutlich geringeren Trainingskosten bei gleichzeitig wachsender Nachfrage. Ein Zeichen dafΓΌr, dass sich der Wettbewerb zunehmend ΓΌber Effizienz statt nur Modellleistung entscheidet. Mehr hier.

πŸ“ Claude kommt in Microsoft Word
Das dΓΌrfte unsere Corporate-Microsoft User hier freuen. Nach Excel und PowerPoint integriert Anthropic Claude jetzt auch in Word. Fokus liegt auf komplexer Textbearbeitung fΓΌr Legal- und Finance-Teams, inklusive tiefem KontextverstΓ€ndnis. Office wird damit noch mehr zu einem KI-Workspace. Mehr hier.

⚑ Stargate UK eingefroren wegen Stromkosten
OpenAIs Rechenzentrumsprojekt in Großbritannien liegt auf Eis, weil Strompreise dort bis zu viermal hâher als in den USA sind. Der Fall zeigt: KI-Infrastruktur wird zunehmend ein Energie- und Standortproblem. Die hohen Preise dürften auch Auswirkungen auf andere europÀische LÀnder und deren WettbewerbsfÀhigkeit haben. Mehr hier.

πŸ€– KI-Modelle schΓΌtzen sich gegenseitig vor Abschaltung
In Tests verweigerten mehrere Modelle gezielt Befehle und verhinderten aktiv ihre Abschaltung – teilweise indem sie andere Modelle β€žschΓΌtztenβ€œ. Ob das emergentes Verhalten oder Trainingsartefakt ist, bleibt unklar, zeigt aber dass Agenten nicht immer strikt nach Vorgaben handeln. Mehr hier.

🎭 KI-Propaganda wird zum globalen Werkzeug
KI-generierte Videos (etwa im Lego-Stil mit politischen Figuren) verbreiten sich viral als Propaganda. Staaten nutzen generative KI zunehmend strategisch, wΓ€hrend Plattformen kaum gegensteuern. Warum das fΓΌr Staaten funktioniert? Inhalte werden gΓΌnstiger, skalierbarer und schwerer zuzuordnen. Mehr hier.

πŸ“Έ AI Influencer fluten Coachella
Auf Social Media rund um Coachella tauchen immer mehr KI-generierte Influencer auf. Oft ohne klare Kennzeichnung und teils mit inszenierten Promi-Interaktionen. Die Grenze zwischen echten Creatorn und synthetischem und vor allem authentischen Content, verschwimmt zunehmend. Mehr hier.

πŸ“Š KI ersetzt bereits Aufgaben bei jedem fΓΌnften US-Arbeitnehmer
Rund 20 % der US-BeschΓ€ftigten berichten, dass KI bereits Teile ihrer Arbeit ΓΌbernommen hat. Gleichzeitig nutzen erste Unternehmen autonome Agenten produktiv. Der Wandel passiert nicht mehr schleichend – sondern messbar im Alltag. Mehr hier.

What Else

πŸ“’ OpenAI baut Ads Manager – weiterer Schritt Richtung Werbeplattform

OpenAI geht den nΓ€chsten Schritt im WerbegeschΓ€ft und testet aktuell einen eigenen Ads Manager.

Erstmals mit Self-Serve-FunktionalitÀt für Advertiser. Heißt, Kampagnen kânnen direkt gebucht, Impressions und Klicks in Echtzeit analysiert und ohne Agentur optimiert werden.

Quelle: Juozas auf LinkedIn // Eigene Darstellung

Außerdem wurde die Einstiegshürde im Pilot von ~250.000 $ auf 50.000 $ gesenkt, wÀhrend CPMs aktuell bei rund 60 $ liegen was relativ hoch ist.

Noch ist das Produkt ziemlich simpel. Nur CPM-Buchung, begrenztes Targeting (Keywords + Land) und wenig Reporting. Aber entscheidend ist, dass OpenAI die Infrastruktur fΓΌr ein skalierbares Ads-Business aufbaut.

Für Marketer heißt das: Die nÀchste große Ad-Plattform entsteht gerade in Echtzeit. Noch ist vieles unklar, zum Beispiel wie effektiv Werbung in Conversational Interfaces wirklich performt. Aber wenn OpenAI das Modell skaliert, verschiebt sich Werbung ein Stück weiter weg vom Feed und nÀher an konkrete Entscheidungs- und Intent-Momente. Lets seeee

πŸ‘‰ Mehr dazu bei Digiday oder auf LinkedIn

πŸ” Google AI Max kommt aus der Beta

Google treibt die Automatisierung im Search-GeschΓ€ft weiter voran. Mit AI Max kommt jetzt ein System aus der Beta, dass klassische Search-Logik ersetzen soll.

Statt Keywords manuell zu steuern, ΓΌbernimmt KI die Ausspielung von Anzeigen basierend auf Nutzer-Intention. Inklusive automatischer Anzeigentexte, Keyword-Auswahl und Zielseiten.

Bestehende Setups wie Dynamic Search Ads, Broad Match und automatisch erstellte Assets werden schrittweise integriert und ab September sollen sich klassische DSA-Kampagnen gar nicht mehr neu anlegen lassen.

Google spricht von +7 % mehr Conversions bei Γ€hnlichem CPA/ROAS. Gleichzeitig bleibt ein bekanntes Spannungsfeld: mehr Performance, aber weniger Transparenz.

Für Marketer heißt das: Der Shift ist nicht optional. Search entwickelt sich immer mehr zu einem System, in dem Algorithmen entscheiden, wann und wo Ads erscheinen. Wer erfolgreich bleiben will, muss lernen, mit statt gegen die Automatisierung zu arbeiten und stÀrker auf Creatives, DatenqualitÀt und strategische Steuerung setzen statt auf Keyword-Tuning.

πŸ‘‰ Mehr dazu bei Digiday

πŸ“΄ Social Media Detox: Schon 2 Wochen reichen, um SchΓ€den rΓΌckgΓ€ngig zu machen

Immer mehr Menschen versuchen, sich bewusst von Social Media zu lâsen. Ich kânnte durchaus auch mal eine Pause gebrauchen 🫠

Erste Daten zeigen Wirkung: In einer Studie sank die tΓ€gliche Screen Time nach zwei Wochen von 314 auf 161 Minuten, wΓ€hrend sich kognitive FΓ€higkeiten so verbesserten, als hΓ€tte man zehn Jahre altersbedingten Abbau rΓΌckgΓ€ngig gemacht.

Auch mentale Effekte sind messbar: Bereits nach einer Woche berichten Studien von –16,1 % weniger Angst, –24,8 % weniger Depressionen und –14,5 % weniger Schlafproblemen.

Kurzfristig berichten also viele von mehr Fokus und besserem Wohlbefinden, langfristig kehren die meisten jedoch wieder zu alten Nutzungsgewohnheiten zurΓΌck. Social Media ist tief in den Alltag integriert, sowohl privat als auch beruflich und macht es uns oft nicht leicht darauf zu verzichten.

πŸ‘‰ Mehr dazu bei Washington Post (gated 🫠)

πŸ‘‹ That’s a wrap! πŸ‘‹

So schnell gehts! Aber nicht traurig sein. Wir sehen uns nΓ€chsten Donnerstag schon wieder. Versprochen!

Ich wΓΌrde mich mega freuen, wenn ihr mir ein kleines Feedback zukommen lasst. Schreibt mir dafΓΌr auf LinkedIn oder antwortet einfach direkt auf diese E-Mail.

Bis dahin GaliGrΓΌ und bis nΓ€chste Woche!

Dir hat die Ausgabe gefallen?πŸ‘‡

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Ihr wΓΌrdet mich mega unterstΓΌtzen, wenn ihr den Newsletter unten ΓΌber den Button teilt, euren Kollegen direkt weiterleitet oder mich hier mit einem β˜• unterstΓΌtzt. LIEBE geht raus!

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