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📉 Engagement-Raten brechen ein, 🤑 Creator Platforms boomen, 📱WhatsApp bekommt Werbung
Social Media Engagement bricht ein und Antworten werden wichtiger als Timing, Creator Monetization Platforms boomen und WhatsApp bekommt erstmals Werbung.
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Hello Friends & willkommen zur neuen Ausgabe des cmd+M Newsletters! 🤩
Bevor wir in die News eintauchen, will ich mal ganz kurz auf den neuesten ✨SKANDAL✨ eingehen. Meta hat mal wieder verkackt und etwas für die Kategorie „Eigentlich hätte man es wissen können“ produziert.
Meta steht gerade in der Kritik, weil ihre Ray-Ban KI-Brille offenbar nicht nur das sieht, was ihr seht – sondern teilweise auch Material aus diesen Aufnahmen zum Training der eigenen KI nutzt.
Laut einer schwedischen Recherche sollen Mitarbeitende in Nairobi dabei auch ziemlich intime Szenen zu Gesicht bekommen haben. Schlafzimmer, Badezimmer, Bankkarten … you name it.
Beworben wird die Brille übrigens mit „designed for privacy, controlled by you“.
lol.
Ben Harmanus hat dazu eine gute Diskussion auf LinkedIn (hier) angestoßen, wenn ihr Bock darauf habt.
Nun legen wir aber erstmal ohne Meta Glasses los mit den neusten News aus Marketing, Tech, KI und dem Internet. Viel Spaß bei der Ausgabe 🫶
Die heutige Ausgabe hat 2265 Wörter. Du brauchst ungefähr 12 Minuten, um alles zu lesen. Und wenn du länger brauchst, lies schneller. LG 😛
⏰ Die heutigen Themen:
(In Gmail funktionieren die Anchor-Links leider nicht, sooorry)
Top Story
🍿 KI-Snacks
Die KI-News-Welle ist mal wieder am Rollen. Hier die KI-News der Woche. Wie immer kurz & knapp für dich zusammengefasst. Let’s go!
🚀 Claude steigt auf Platz 1 im US-App-Store
Nach dem Streit mit dem Pentagon erlebt Anthropics Chatbot Claude einen massiven Download-Boom und schießt an die Spitze des US-App-Stores. Laut Daten stiegen die Downloads innerhalb weniger Wochen stark an, nachdem Anthropic militärische Nutzung von Claude für autonome Waffen und Massenüberwachung abgelehnt hatte. Mehr hier.
⚖️ Supreme Court: Kein Urheberrecht für KI-Kunst
Der US-Supreme-Court hat eine Klage gegen das Copyright Office abgelehnt und damit bestätigt: Nur Menschen können Urheber sein. Werke, die vollständig von KI erzeugt wurden, können in den USA weiterhin keinen Urheberrechtsschutz erhalten. Ein wichtiges Signal für die wachsende Generative-AI-Industrie. Mehr hier.
⚡ OpenAI veröffentlicht GPT-5.4
OpenAI hat mit GPT-5.4 ein neues Frontier-Modell vorgestellt. Das Modell kombiniert erstmals Reasoning, Coding, Agentic Workflows und native Computer-Use-Funktionen (Computerbedienung) und reduziert laut OpenAI faktische Fehler um rund 33 % gegenüber GPT-5.2. Ziel: KI-Agenten, die komplette Workflows selbstständig ausführen können. Mehr hier.
🤖 Meta übernimmt Moltbook und baut Netzwerk für KI-Agenten aus
Meta hat die Plattform Moltbook übernommen. Ihr erinnert euch: Ein soziales Netzwerk, in dem KI-Agenten miteinander posten und diskutieren können. Die Gründer wechseln in Metas KI-Forschung, während der Konzern Moltbook als Experiment für zukünftige Agent-Ökosysteme nutzen will. Mehr hier.
🕵️ KI enttarnt Nutzer anhand ihres Schreibstils
Forscher zeigen, dass KI-Modelle anonyme Accounts über Sprachmuster identifizieren können. Stil, Wortwahl und Satzstruktur wirken dabei ähnlich wie ein biometrischer Fingerabdruck. Das schafft neue Möglichkeiten für Ermittlungen, aber auch große Fragen zu Privatsphäre und Online-Anonymität. Mehr hier.
🇩🇪 Google eröffnet KI-Zentrum in Berlin
Google baut seine KI-Präsenz in Deutschland aus und eröffnet ein neues AI-Center in Berlin. Das Zentrum vereint Teams aus DeepMind, Google Research und Cloud und ist Teil eines 5,5-Milliarden-Euro-Investitionsprogramms bis 2029. Ziel: mehr Forschung, Start-up-Kooperationen und KI-Entwicklung in Europa. Mehr hier.
🎥 Zoom launcht KI-Avatare und Office-Suite
Zoom erweitert seine Plattform massiv: Neue AI-Avatare können Meetings stellvertretend führen und Stimme sowie Mimik eines Nutzers imitieren. Zusätzlich bringt Zoom eine eigene AI-Office-Suite mit Docs, Slides und Sheets sowie einen Builder für individuelle KI-Agenten. Geplant ist das Ganze noch für diesen März. Mehr hier.
📉 Keine Beweise für “KI klaut meinen Job”
Eine neue Studie von Anthropic findet keinen klaren Beweis für massiven Jobverlust durch KI. Anthropics neues „observed exposure"-Messmodell zeigt ein differenzierteren Effekt: Bei 22- bis 25-Jährigen in KI-exponierten Berufen ist die Job-Finding-Rate seit ChatGPT um rund 14 % gesunken, während ältere Arbeitnehmer kaum betroffen sind. Wie schon öfter berichtet ist also vor allem der Job-Einstieg betroffen Mehr hier.
What Else
🤑 Creator Monetization Platforms boomen
Während oft über die Creator Economy insgesamt gesprochen wird, wächst aktuell vor allem ein Teilbereich besonders stark: Creator Monetization Platforms – also Tools wie Beehiiv, Substack oder Patreon, die Creatorn helfen, über Subscriptions, Ads oder Brand Deals direkt Geld zu verdienen.
Der Markt für diese Plattformen soll laut Prognosen von 11,6 Mrd. $ (2025) auf 13,9 Mrd. $ (2026) wachsen und bis 2030 rund 29 Mrd. $ erreichen.
Gleichzeitig steigt auch das Werbebudget: US-Brands sollen 2026 rund 43,9 Mrd. $ in Creator-Kooperationen investieren, was zeigt, wie stark Creator inzwischen in Marketingstrategien eingebunden sind.
Zum Vergleich: Die gesamte Creator Economy wird inzwischen auf 314 Milliarden Dollar geschätzt und wächst weiter stark (2 Billionen bis 2035). Monetization-Plattformen werden dabei zur zentralen Infrastruktur, weil sie Creatorn ermöglichen, eigene Geschäftsmodelle unabhängig von Plattform-Algorithmen aufzubauen.
👉️ Konkrete Studien mit Zahlen findet ihr bei Market Stats Insights oder YahooFinance
💸 Meta reicht EU-Standortgebühren für Ads an Advertiser weiter
Meta führt in Europa neue Standortgebühren für Anzeigen ein und gibt damit die Kosten für nationale Digital Service Taxes (DST) direkt an Werbekunden weiter. Die zusätzlichen Gebühren werden künftig automatisch auf Kampagnen aufgeschlagen, die in bestimmten europäischen Ländern ausgeliefert werden.
Der Hintergrund: Mehrere EU-Staaten erheben bereits eigene Digitalsteuern auf große Tech-Plattformen (gut so!). Statt diese Kosten selbst zu tragen, integriert Meta sie nun als separate Gebühr im Ads-System, wodurch letztlich Advertiser die zusätzlichen Abgaben bezahlen.
Für die Performance-Marketer unter uns bedeutet das vor allem steigende Media-Kosten in Europa. Kampagnen auf Meta-Plattformen könnten dadurch teurer und schwerer vergleichbar mit anderen Märkten werden. Heißt, ein weiterer Faktor, den Performance-Teams künftig in ihre Budgetplanung einrechnen müssen.
👉️ Mehr dazu bei Reuters oder OnlineMarketing
📱 WhatsApp bekommt erstmals Werbung
Meta startet erstmals Werbung in WhatsApp und nun auch in Deutschland. Die Anzeigen erscheinen allerdings nicht in privaten Chats, sondern im “Aktuelles-Tab”, also neben Statusmeldungen und Channels.

Quelle: OnlineMarketing // Eigene Darstellung
Damit folgt WhatsApp dem gleichen Prinzip wie Instagram Stories: Ads werden in den Content-Stream integriert, ohne direkte Unterhaltungen zu stören. Jetzt wissen wir also auch warum Stories für WhatsApp erfunden wurden 😜.

Quelle: OnlineMarketing // Eigene Darstellung
Der Rollout ist ein wichtiger Schritt für Metas Monetarisierungsstrategie. Schließlich gehört WhatsApp mit über zwei Milliarden Nutzern weltweit zu den größten Plattformen im Meta-Ökosystem. Bisher allerdings nahezu werbefrei.
Für Marketer entsteht damit ein neuer Werbekanal innerhalb des Meta-Stacks. Besonders spannend dürfte WhatsApp Ads für Brand Awareness und Community-getriebene Kommunikation werden, da sie direkt mit Features wie Channels oder Messaging kombiniert werden können.
👉️ Mehr dazu gibts bei OnlineMarketing oder Media
👋 That’s a wrap! 👋
So schnell gehts! Aber nicht traurig sein. Wir sehen uns nächsten Donnerstag schon wieder. Versprochen!
Ich würde mich mega freuen, wenn ihr mir ein kleines Feedback zukommen lasst. Schreibt mir dafür auf LinkedIn oder antwortet einfach direkt auf diese E-Mail.
Bis dahin GaliGrü und bis nächste Woche!
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